Unsere Geschichte

Erstverein war der Freihand-Schützenverein “ TELL“ e.V. 1907, gegründet durch Magistr.-Oberseketär F. Zimmermann. Am 1.Mai 1922 gehörte „TELL“ zu den Gründern des heutigen Verbandes Hannoverscher Schützenvereine. Später waren seine Vorsitzenden verantwortlich für die Ausrichtung des Waisentages am Hannoverschen Schützenfest.

Ende des 2. Weltkrieges wurde das Schützenwesen durch die westlichen Besatzungsmächte bis Anfang 1952 verboten. Ehemalige Vereine mussten neu angemeldet bzw. wieder-gegründet werden.

Durch Kriegswirren verlorengegangene Unterlagen, und unterschiedliche Meinungen unter den Heimkehrern, führten in einer außerordentlichen Gründungs- und Hauptversammlung zur Ausrufung der SG Wilhelm Tell Hannover e.V. von 1952.

In der Jahreshauptversammlung vom 18.01.1959 wurde der Antrag des 1. Vorsitzenden August Gries auf Eintrag des Vereins im Vereinsregister gestellt und einstimmig beschlossen. Die Versammlung tagte damals von 9:30 Uhr bis 13:50 Uhr.

Als die Protokolle und Akten beisammen waren, konnte Rechtsanwalt Ahrends die Anmeldung am 15.07.1959 vollziehen. Den Antrag auf Eintrag unterzeichneten am 02. und 04. April 1959 die Schützenbrüder:


August Gries 1. Vorsitzender

Ernst Meier 2. Vorsitzender

Konrad Blum 1. Schriftführer / Protokollführer

Heinz Götz 1. Schießmeister

Karl Brachvogel 1. Schatzmeister

Fritz Pittack 2. Schatzmeister

Bruno Mertens 2. Schriftführer

Wilfried Bührig 2. Schießmeister / Jugendführer


Der Urkundsbeamte Trinkus bestätigte die Übereinstimmung der Abschrift mit der Urschrift der Gründungs- und außer-ordentlichen Hauptversammlung und der Satzung vom 01.08.1952.

Leider verstarb der Vorsitzende August Gries und Claus-Peter Horn übernahm 1960 die Führung des Vereins.

Heute feiert unsere Gesellschaft ihr 50 jähriges Bestehen und wir werden die herausragenden Ereignisse der vergangenen Jahre durch diese Chronik wieder in Erinnerung rufen.


1952

01.08.1952 Gründungsversammlung der
Schützengesellschaft Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V.
 1.Vorsitzender August Gries


1959

Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover.
Eine Vereinsfahne wird in Auftrag gegeben und beim Herbstball findet die Fahnenweihe statt.
Zu diesem feierlichen Anlass stiften die Damen ein Fahnenband.

 

1960

Claus-Peter Horn übernimmt die Führung des Vereins als 1.Vorsitzender


1961


Wilhelm Tell stellt mit Peter Ferber † seinen 1.Bruchmeister


1963

Zum Gedenken der Kriegsopfer begleiten die Schützen den Oberbürgermeister August Hollweg zum Ehrenmal.
Der Trauerkranz wird von zwei Mitgliedern der Schützengesellschaft Wilhelm Tell niedergelegt.


1964

Kappenfest mit ausschießen des Schweinemeisters

Erste Musikkapelle zum Schützenfest – die Freiwillige Feuerwehr Bennigsen


1965

Schießlokal Schwarzer Walfisch
(Inhaber: Schützenbruder Kurt Kasulke)

Stiftung der H-W-K Kette durch Joachim Sperber als Dank an den ersten Landesvater Hinrich Wilhelm Kopf für sein Engagement für die Schützen und das Schützenfest.

Wilhelm Tell ist Pate bei der Fahnenweihe vom neuen
Verein Niedersächsischer Jagdclub Hannover.

Heinz Munz stiftet dem Verein ein neues Königschild. 

Als einmalige Ausnahme wird der Schützenausmarsch, wegen dem Bundesschießtag, auf einen Sonntagabend und der Vormarsch auf den Sonntagvormittag verlegt.


1966

Der Schießbetrieb wird im Döhrener Gesellschaftshaus aufgenommen. Damalige besondere Verbundenheit mit

den Vereinen:

 Döhren v. 1841 e.V.
SV Berenbostel
Südstädter SG von 1898 e.V.
Freischütz v. 1923
Uniformierte SG von 1837            
Sport und Bogen
Niedersächsischer Jagdclub          

Fusionsgedanken des Berenbostler Spielmannzuges mit Wilhelm Tell


1967

Zum ersten Mal werden die Kettenträger und der 1.Vorsitzende beim Vormarsch mit Bus und Musik abgeholt.
Heute ist der Vormarsch Tradition .

1. Musik zum Ausmarsch Freiwillige Feuerwehr Bennigsen

Treffpunkt auf dem Schützenplatz ist das „Festzelt Hoppe“. Um Einlass in die Festzelte zu bekommen, mussten die Vereine damals Eintrittsmarken kaufen.

Unser Verein lädt befreundete Vereine zu einem Vergleichsschießen ein. Der erste Preis für den besten Einzelschützen ist ein Volkswagen aus 1. Hand, gestiftet von Schützenbruder Fritz Dehnert.



1968

Wechsel des Schießlokals zur Lister Mühle


1969

Wilhelm Tell stellt mit Wilfried Bührig den 2.Bruchmeister.
Aus diesem Anlass wird zum Schützenausmarsch die Englische Militärkapelle of the 16th/15th The Queen´s Royal Lancers engagiert.
Kostenpunkt 1600 DM, finanziert durch Spenden der Mitglieder.

Beim traditionellen Königsschießen wird zum ersten Mal, in der Disziplin Luftpistole, das Pistolenschild ausgeschossen. Stifterinnen des Schildes sind die Ehefrauen der Schützen.

Angeregt durch Günter Lukawsky wird ein Freundschaftsschießen am 05.10.1969 in Northeim durchgeführt.
Daraus entsteht eine bis heute andauernde innige Freundschaft mit den Northeimer Jägerbrüdern.


1970

Die Northeimer Jägerbrüder marschieren zum ersten Mal, als Gäste der SG Wilhelm Tell, beim Schützenumzug mit.

Northeimer Jägerbrüder

Heute sind unsere Freunde aus Northeim, beim Schützenausmarsch nicht mehr wegzudenken

Jugendspielmannzug Northeim

Der Spielmannszug Northeim begleitet viele Jahre unsere Schützen beim Abholen der Besten und unterstützt sie musikalisch beim Festumzug


1971

Am 18.Mai 1971 wird Günter Lukawsky Verbandsschießsportleiter.

Mit Bruno Riebeck stellt Wilhelm Tell den 3. Bruchmeister.

Seit dem 15.11.1971 erscheint die W.T-INFO regelmäßig jeden 3. Monat und ersetzt den selten erschienenen Rundbrief.
Die INFO wird offizielles Mitteilungsblatt des Vorstandes.


1972

Wieder einmal eine Besonderheit bei Wilhelm Tell.

Was normalerweise undenkbar ist, Bruno Riebeck tritt zum zweiten Mal als Bruchmeister an.

Am 08.09.1972 nimmt eine Fahnenabordnung unseres Vereins am Fackelkonzert teil, das der Verband zu Ehren des Geburtstages der Herzogin Victoria Luise veranstaltete.
Die 80-jährige hohe Dame lud dann in die Festsäle des „Alten Rathauses“ ein.
Am Ende der Gratulationszeremonie erfolgt nach ihren Gesichts-punkten überraschend eine Ehrung von 20 Persönlichkeiten.
Aus der Riesenzahl der Schützenwelt von ihr ausgewählt, gehören von Wilhelm Tell zu den Geehrten der

Vereinsvorsitzende und Vorsitzender des Ehrenrates Claus-Peter Horn
und unser Verbandssportleiter Günter Lukawsky.

Herzogin Victoria Luise

1973

Auf der Delegiertenversammlung am 04.02.1973, vertreten durch den Präsidenten Waldemar Bartels, setzt die SG Wilhelm Tell seinen Antrag durch, den Schützenausmarsch vom geheiligten Montag zukünftig auf den Sonntag zu verlegen. Der Beschluss sollte damals nur für 3 Jahre gelten.

Auszüge aus dem Originaltext, verfasst vom Schützenbruder Bernhard Lubosch wollen wir hier veröffentlichen.

Begründet wird der Antrag damit, dass es den Vereinen zukünftig nicht mehr gelingen wird, die Schulbefreiung der 50 Spielleute bei etwa 11 verschiedenen Schulen und Direktoren zu erwirken.

Sehr vielen Schützen fällt es bei aller Liebe zum Montag immer schwerer für diesen Tag und den Dienstag Urlaub zu erwirken. Deshalb fehlen sie in ihren Vereinen beim Ausmarsch. Am Samstag stehen sie zur Verfügung, allerdings mit der Einschränkung der noch zahlreichen am Samstag berufstätigen Schützen.

Ausnahmslos wäre allen die Teilnahme am Sonntag möglich.

Der Schützenausmarsch und zuvor die Abholung der Besten Männer gewinnt Farbe und Ansehen erst durch die Musikkapellen. Es werden aber die Honorare und Kosten für die einzelnen Vereine unerschwinglich, da zum Honorar neben den Fahrt- und Verpflegungskosten die Erstattung des Verdienstausfalles der Musiker durch den Montag hinzukommen. Trotz aller unterschiedlichen Interessenlagen sprechen für den traditionellen Montag Gründe, was ausdrücklich vermerkt sein soll. Aber die Tradition liegt beim Schützenausmarsch selbst, nicht beim Montag. Diese wenigen genannten Gründe sind so gravierend geworden, dass das Interesse am Schützenausmarsch durch den Montag starken Schaden leidet. Es vergrämt uns viele Nichtschützen. Der Montag hatte seine große Zeit! Inzwischen legte er schlechte Patina an und nimmt allmählichen Reliktcharakter an.

 Es bedeutet keine Abkehr von der Tradition, wenn nach unserem Ermessen auch aus vereinsinternen Gründen die Abkehr vom Montag erzwungen wird. Die vielzitierte hannoversche Tradition will ein lebenssprühendes, alle interessierendes großes Schützenfest. Die frühere geistige Beweglichkeit der Altvordern will von uns Heutigen Anpassung an die Umstände unserer Zeit und keine Bewahrung entleerter Traditionsgrüfte.

In diesem Sinne setzt sich die Formulierung fort, und wie jeder unschwer erkennen kann, ist heute der Schützenausmarsch am Sonntag die Tradition.

Auf derselben Versammlung werden unsere Vereinsmitglieder Claus-Peter Horn und Günter Lukawsky mit der hohen Ehrung des Verbandes (der Goldenen Ehrennadel) ausgezeichnet.

Der 1. Vorsitzende Claus-Peter Horn stellt sich nach 13 Amtsjahren nicht mehr zur Wahl und sein Nachfolger wird der Schützenbruder Hans-Joachim Klitzing

Wiederaufnahme von Jungschützen – Manfred Neumann übernimmt die Betreuung und das Training der neuen Jugend und tritt der Sportkommission des VHS bei.


1974

Der Schützenausmarsch findet laut Beschluss der Delegiertenversammlung von 1973 zum ersten Mal an einem Sonntag statt.
Manfred Neumann wird stellvertretender Kreisschießsportleiter des VHS.


1975

Auszeichnung des 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Klitzing mit der bronzenen Nadel des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 27.06.1975 hat sich die Gesellschaft auch für die Aufnahme weiblicher Mitglieder geöffnet. Die ersten weiblichen Schützen waren Marion Giese, Gisela Sperber und Else Wegener †.


1976

Im April 1976 kämpfen, als Mannschaft von Wilhelm Tell, Bernd Wegener, Thomas Wahrendorff und Thomas Stitz bei der Kreismeisterschaft im Luftpistolenschießen um einen guten Platz -und werden Kreismeister.
Als Zweiter in der Einzelwertung tritt Bernd Wegener bei der Landesmeisterschaft an.


1977

25 Jahre SG Wilhelm Tell. Die Junioren unserer Gesellschaft belegen den 2. Platz bei der Kreismeisterschaft in Luftpistole.

Wilhelm Tell marschiert als Jubiläumsverein beim Schützenausmarsch im Vorzug.
Dazu der Originaltext aus der WT-INFO vom 14. Juni 1977:

L

Bis heute hat sich daran nichts geändert, und so verdanken alle nachfolgenden Jubiläumsvereine unserem damaligen Vorsitzenden, den Vorzug beim Schützenausmarsch sich an der Spitze repräsentieren zu dürfen.

Claus-Peter Horn wird, beim Kommers anlässlich des

25. Stiftungsfestes, aufgrund seiner Verdienste für den Verein und des Schützenwesens, zum Ehrenvorsitzenden berufen. C.-P. Horn ist der Verfasser der bestehenden Satzung vom Verband Hannoverscher Schützenvereine und Vorsitzender des Ehrenrates.

  

1978

Claus Peter Horn und Hans-Joachim Klitzing werden mit der höchsten Auszeichnung der SG Wilhelm Tell (der nummerierten Ehrennadel) geehrt.

Beginn des Schießbetriebes am 1. September in den Räumen des Hauses Mc. Donalds am „Schwarzen Bär“.

Der KK-Herbstmeister wird erstmalig ausgeschossen und zukünftig auch beim Vormarsch abgeholt.

Sechs Schützen besuchen den Hitzinger Jagdclub

Sankt Hubertus bei Wien.

Die heute noch amtierende Königskette wird angeschafft, Preis 1200 DM. Mehrere Spender unterstützen den Verein dabei mit einem finanziellen Beitrag.


1979

Marion Giese wird die erste weibliche Majestät der

SG Wilhelm Tell. Manfred Neumann erhält die Ehrennadel des VHS in Gold. Bernhard Lubosch wird  mit der 3. nummerierten Ehrennadel vom Verein ausgezeichnet.


1980

Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg – Prinzessin von Preußen Victoria Luise wird am 18.12.1980 im Mausoleum im Berggarten Hannover Herrenhausen beigesetzt. Wilhelm Tell erweist mit einer großen Abordnung, in Begleitung unserer Vereinsfahne, getragen durch Dieter Sander, Ihrer Majestät die letzte Ehre.

Als Ausgleich zum Schießsport veranstaltet unsere Gesellschaft erstmalig eine Orientierungsfahrt für Mitglieder und Gäste. Die Teilnehmerzahl war überwältigend.


1981

Manfred Neumann wird Kreisschießsportleiter beim Verband Hannoverscher Schützenvereine.


1982

Zum 30. Stiftungsfest bietet Wilhelm Tell seinen Gästen einen besonderen Leckerbissen. Vor dem Lindener Ratskeller begeistert das Parforcehornbläser Ensemble Buchholz Nordheide die Zuschauer mit ihrer musikalischen Darbietung. Schützenbruder Günter Wohlt stiftet drei wertvolle goldene Anstecknadeln aus eigener Werkstatt, mit den Motiven Auerhahn und Rehbock. Die Gewinner sind: Helga Spyra – Luftgewehr (Auerhahn)

                        Horst Ertmer – Luftpistole (Auerhahn)

               und Werner Brandes† – Kleinkaliber (Rehbock).


1983

Der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Klitzing stellt sich nach

10-jährigem Vereinsvorsitz nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wird Günter Lukawsky gewählt. Der Schießsport wird in unserer Gesellschaft um eine Disziplin erweitert, und der Verein kauft eine Armbrust. Der Preis für die Waffe beträgt 2000 DM. Zum ersten Mal wird im Herbst der Armbrustmeister ausgeschossen. Eine Kette für den besten Schützen wird gestiftet, und auf Wunsch des Spenders hat der Gewinner das Recht, als Kettenträger zum Schützenfest abgeholt zu werden.

Günter Lukawsky † verstirbt nach sehr kurzer Amtszeit und Peter Voigt tritt am 10. Juni die Nachfolge an. Die 4. Ehrennadel des Vereins wird an Schützenbruder Peter Voigt verliehen. Bernhard Lubosch wird mit der bronzenen Ehrennadel des VHS ausgezeichnet.



Liebe Wilhelm Tell Angehörige,

turnusgemäß gehören wir in diesem Jahr beim Schützenausmarsch in den 4. Zug. So haben wir es auch mitgeteilt, aber der Verwaltungsrat der Schützenstiftung hat am 10. Juni den Vorschlag unseres 1. Vorsitzenden Hans-Joachim Klitzing an Herrn Hundeshagen aufgegriffen und beschlossen, dass Jubiläumsvereine die Auszeichnung erfahren sollen, an der Spitze des Festumzuges zu marschieren.

Bis heute hat sich daran nichts geändert, und so verdanken alle nachfolgenden Jubiläumsvereine unserem damaligen Vorsitzenden, den Vorzug beim Schützenausmarsch sich an der Spitze repräsentieren zu dürfen.

Claus-Peter Horn wird, beim Kommers anlässlich des

25. Stiftungsfestes, aufgrund seiner Verdienste für den Verein und des Schützenwesens, zum Ehrenvorsitzenden berufen. C.-P. Horn ist der Verfasser der bestehenden Satzung vom Verband Hannoverscher Schützenvereine und Vorsitzender des Ehrenrates.

  

1978

Claus Peter Horn und Hans-Joachim Klitzing werden mit der höchsten Auszeichnung der SG Wilhelm Tell (der nummerierten Ehrennadel) geehrt.

Beginn des Schießbetriebes am 1. September in den Räumen des Hauses Mc. Donalds am „Schwarzen Bär“.

Der KK-Herbstmeister wird erstmalig ausgeschossen und zukünftig auch beim Vormarsch abgeholt.

Sechs Schützen besuchen den Hitzinger Jagdclub

Sankt Hubertus bei Wien.

Die heute noch amtierende Königskette wird angeschafft, Preis 1200 DM. Mehrere Spender unterstützen den Verein dabei mit einem finanziellen Beitrag.


1979

Marion Giese wird die erste weibliche Majestät der

SG Wilhelm Tell. Manfred Neumann erhält die Ehrennadel des VHS in Gold. Bernhard Lubosch wird  mit der 3. nummerierten Ehrennadel vom Verein ausgezeichnet.


1980

Herzogin zu Braunschweig und Lüneburg – Prinzessin von Preußen Victoria Luise wird am 18.12.1980 im Mausoleum im Berggarten Hannover Herrenhausen beigesetzt. Wilhelm Tell erweist mit einer großen Abordnung, in Begleitung unserer Vereinsfahne, getragen durch Dieter Sander, Ihrer Majestät die letzte Ehre.

Als Ausgleich zum Schießsport veranstaltet unsere Gesellschaft erstmalig eine Orientierungsfahrt für Mitglieder und Gäste. Die Teilnehmerzahl war überwältigend.


1981

Manfred Neumann wird Kreisschießsportleiter beim Verband Hannoverscher Schützenvereine.


1982

Zum 30. Stiftungsfest bietet Wilhelm Tell seinen Gästen einen besonderen Leckerbissen. Vor dem Lindener Ratskeller begeistert das Parforcehornbläser Ensemble Buchholz Nordheide die Zuschauer mit ihrer musikalischen Darbietung. 
Schützenbruder Günter Wohlt stiftet drei wertvolle goldene Anstecknadeln aus eigener Werkstatt, mit den Motiven Auerhahn und Rehbock.

Die Gewinner sind:

Helga Spyra – Luftgewehr (Auerhahn)

 Horst Ertmer – Luftpistole (Auerhahn)

               und Werner Brandes† – Kleinkaliber (Rehbock).


1983

Der 1. Vorsitzende Hans-Joachim Klitzing stellt sich nach

10-jährigem Vereinsvorsitz nicht mehr zur Wahl. Als Nachfolger wird Günter Lukawsky gewählt. Der Schießsport wird in unserer Gesellschaft um eine Disziplin erweitert, und der Verein kauft eine Armbrust. Der Preis für die Waffe beträgt 2000 DM. Zum ersten Mal wird im Herbst der Armbrustmeister ausgeschossen. Eine Kette für den besten Schützen wird gestiftet, und auf Wunsch des Spenders hat der Gewinner das Recht, als Kettenträger zum Schützenfest abgeholt zu werden.

Günter Lukawsky † verstirbt nach sehr kurzer Amtszeit und Peter Voigt tritt am 10. Juni die Nachfolge an.
Die 4. Ehrennadel des Vereins wird an Schützenbruder Peter Voigt verliehen. Bernhard Lubosch wird mit der bronzenen Ehrennadel des VHS ausgezeichnet.


1984

Manfred Neumann wird von der Schützenstiftung die „Kralle“ in Silber verliehen.


1985

Der König der Könige wird unter den Majestäten, die jemals die Königswürde errungen haben, ermittelt.
Der Sieger ist Schützenbruder Jens Voigt.

Nach 23 Jahren ehrenamtlicher Schatzmeistertätigkeit scheidet Bernhard Lubosch aus dem Vorstand aus und Werner Lobenack † übernimmt, nach erfolgter Wahl durch die Mitglieder, die Vereinskasse.

Wilhelm Tell versucht sich als Fernsehstar und präsentiert sich mit 8 Mitgliedern bei der Sendung

„Ein Platz an der Sonne“.

Manuela Neumann erringt, erstmalig in der Vereinsgeschichte, beim Städtischen Schießen mit einem 21 Teiler die Damenfestscheibe und Dieter Sander erkämpft sich mit 373 Ring den 1.Platz beim Luftpistolen-Vergleichsschießen der Kreise im VHS.


1986

Manfred Neumann, langjähriger Jugendleiter der Schützengesellschaft, wird mit der bronzenen Verdienstnadel des Niedersächsischen Sportschützen Verbandes ausgezeichnet.

Wilhelm Tell trifft sich erstmalig zum Vergleichsschießen mit dem SV Berenbostel.


1988

Durch den Tod des 1. Vorsitzenden Peter Voigt übernimmt die 2. Vorsitzende Helga Spyra kommissarisch die Vereinsleitung.


Bei der Jahreshauptversammlung wird Helga Spyra offiziell von den Mitgliedern zur 1. Vorsitzenden gewählt. Wilhelm Tell wird dadurch als erster gemischter Verein im Hannoverschen Schützenverband von einer Frau geleitet.

Die Familie von Peter Voigt stiftet zum Gedenken an den Verstorbenen, von seinem Sohn Jens ein handgefertigtes

Gedächtnisschild, das zukünftig jedes Jahr erneut ausgeschossen wird.

Peter-Voigt-Gedächtnisschild

1990

Manfred Neumann wird mit der silbernen Verdienstnadel des NSSV ausgezeichnet.


1993

Beim Städtischen Schießen erringt Angelika Horlemann die durchlaufende Scheibe „Hannoversche Brauereien“.

Bernhard Lubosch wird beim Herbstball für seine Verdienste zum Ehrenmitglied der SG Wilhelm Tell ernannt. Zum ersten mal begleitet uns der Fanfarenzug der Schreberjugend Hannover zum Vor- und Schützenausmarsch. Bis heute, also nunmehr 9 Jahre, hält uns der Fanfarenzug mit seinen Cheerleadern die Treue.


Fanfarenzug der Schreberjugend

1996

Die 1. Vorsitzende Helga Spyra wird mit der bronzenen Verdienstnadel vom Verband Hannoverscher Schützen-

vereine ausgezeichnet.


1997

Wilhelm Tell feiert sein 45jähriges Bestehen. Als besonderes Ereignis zum Stiftungsfest wird den Gästen, von der Tanzgruppe der Schreberjugend, das Musical „Joseph“ dargeboten.

Der ehemalige 1.Vorsitzende unserer Gesellschaft

Hans-Joachim Klitzing wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Die 1. Vorsitzende Helga Spyra wird mit der
5. nummerierten Ehrennadel der SG Wilhelm Tell ausgezeichnet.
Seit 10 Jahren leitet sie nun schon unsere Gesellschaft als 1. Vorsitzende.


1.Vorsitzende Helga Spyra mit dem Ehrenmitglied Hans-Joachim Klitzing

1998

Inge Franke erringt mit einem 119,8 Gesamtteiler beim Städtischen Schießen die Würde der 1. Prinzessin. Mit nur 5 Teiler Unterschied verfehlt sie knapp den Titel der Stadtkönigin. Im gleichen Jahr belegt sie mit einem 81 Teiler den 8. Platz auf die Festscheibe Brauergilde.

Nach 5 Jahren Schützenjugend hat Wilhelm Tell wieder eine Jugendmannschaft.

Zum erstenmal als Jungschütze beim Städtischen

Schießen angetreten, und mit einem 158,8 Teiler erreicht Dennis Sander den 10. Platz auf die Jungschützen-Festscheibe.

Wilhelm Tell muss gemeinnützig werden. Um Mitglied im VHS zu bleiben, wird von den Hannoverschen Schützen-vereinen verlangt, in den Landessportbund einzutreten. Voraussetzung dafür ist die Gemeinnützigkeit. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wird der geänderte Satzungsentwurf von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Die Gemeinnützigkeit wird beantragt.


1999

Es ist amtlich, nach fast eineinhalb Jahren und zwei Änderungen des Satzungentwurfes, wird der SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V. rückwirkend zum 11.08.1998 die Gemeinnützigkeit bestätigt.


2002

50 Jahre SG Wilhelm Tell Hannover 1952 e.V.

Begonnen hat unser Jubiläumsjahr mit dem traditionellen Königschießen und die neuen Würdenträger wurden am

20. April 2002 proklamiert. 

Die Würdenträger der SG Wilhelm Tell im Jubiläumsjahr

Eine besondere Überraschung bereiteten der 2.Vorsitzende / Festleiter Dieter Sander und der 1. Schießsportleiter Christian Kohlhoff dem Verein.
Sie überreichten der 1. Vorsitzenden Helga Spyra eine Holztafel mit den Namen der Könige seit Bestehen der Schützengesellschaft.
Diese Tafel wird in unserem Schießlokal einen Ehrenplatz erhalten.

Beim Hannoverschen Schützenausmarsch werden wir, dank dem Einsatz unseres Schützenbruders Hans-Joachim Klitzing vor 25 Jahren, im Vorzug marschieren und am 12. Oktober feiern wir im Schützenhaus Wilkenburg unseren Jubiläumsball.

Im Sinne unserer Vereinssatzung wird die SG Wilhelm Tell die Förderung und Pflege des Schießsports betreiben und den Satzungszweck insbesondere durch Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art, Kameradschaft und Pflege der Tradition des Hannoverschen Schützenwesens verwirklichen.


Rückblickend hat der kleine Verein, durch seine engagierten Mitglieder, im Hannoverschen Schützenwesen einiges bewirkt und auch positiv verändert. Viele kleinere Ereignisse bleiben hier unerwähnt, aber nicht weil sie ohne Interesse wären. Etliche Feste wurden ausgerichtet, wie Kappenfeste bei denen sich unsere Damen mit den ausgefallensten Hüten präsentierten, oder das jährliche Stiftungsfest mit besonderen Darbietungen und unterhaltsamen Einlagen. Jubiläumsbälle und Königsproklamationen in den unterschiedlichsten Festsälen veranstaltet, Schützenfrühstücke organisiert und Unterkünfte auf dem Schützenplatz reserviert. Musik und Busse mussten zum Schützenausmarsch engagiert und finanziert werden. Oftmals erleichterten besondere Spenden durch Mitglieder, dem Schatzmeister die Finanzierung der recht hohen Ausgaben zum Schützenfest. Freundschaften mit anderen Vereinen wurden geschlossen und Jahrzehnte beibehalten. Schießsportlich muss erwähnt werden, dass Dieter Sander das Pistolenschild insgesamt 15 Mal erringen konnte, getragen hat er es 12 Jahre und davon sechs in Folge. Marion Giese war die einzige Frau in der Vereinsgeschichte, die das Pistolenschild getragen hat. Klaus Meyer trägt als Fahnenträger, bereits seit mehr als 10 Jahren, die Verantwortung für die Vereinsfahne. Dank dem Mitwirken der Schützen und dem engagierten Einsatz der ehemaligen und amtierenden Vorstandsmitglieder wird sich auch in Zukunft die SG Wilhelm Tell als kleiner Verein in der Schützenwelt behaupten. Viel Freizeit opfert der Vorstand um die Geschicke des Vereins zu lenken.

Der amtierende Vorstand

D. Sander D. Sander H. Spyra W. Franke M. Ansahl Ch. Kohlhoff

Durch ihren ehrenamtlichen Einsatz, zum Wohle der Gesellschaft, meist unbemerkt durch die Mitglieder, wird der Verein auch in Zukunft bestehen und sich durch herausragende Ereignisse immer wieder bemerkbar machen. Viel Herz, Zeit und Geduld wird vom Vorstand abverlangt, denn nicht immer werden die Entscheidungen von der Gemeinschaft respektiert. Doch, und hier das Zitat eines ehemaligen Vorsitzenden: „Das Leben und Wirken unserer Gesellschaft hängt nicht nur von der Arbeit des Vorstandes ab, sondern auch von der verantwortungsvollen Miterfüllung der gestellten Aufgaben durch alle Mitglieder.“ So zeigt sich in der Vergangenheit und auch heute, dass ein Verein nur dann besteht, wenn er von allen Mitgliedern geachtet wird, und jeder Einzelne zum Vereins-geschehen beiträgt, damit in 25 Jahren unsere Nachfolger die nächste Chronik schreiben können.

2003

Gitta Sander erzielte beim städtischen Schießen einen herausragenden 8,0‑Teiler und sicherte sich damit das traditionsreiche Schild „Hannöversche Brauereien“.

Dieses Ergebnis stellte einen besonderen sportlichen Erfolg innerhalb der Schützengesellschaft dar und fand entsprechend große Anerkennung.

Im selben Zeitraum konnte die Schützengesellschaft Wilhelm Tell einen weiteren bedeutenden Meilenstein verzeichnen:

Mit Dennis Sander stellte der Verein den vierten Bruchmeister seiner Geschichte.
Diese Ernennung unterstreicht die enge Verbundenheit des Vereins mit dem hannoverschen Schützenwesen und seine aktive Rolle innerhalb der regionalen Traditionen.

Darüber hinaus wagte die Schützengesellschaft Wilhelm Tell einen wichtigen Schritt in die digitale Zukunft.
Mit dem Start einer eigenen Homepage präsentierte sich der Verein erstmals online und eröffnete damit neue Möglichkeiten der Information, Kommunikation und Außendarstellung.

2005

Kai Sander erreicht beim Jugendförderschießen des VHS einen bemerkenswerten zweiten Platz.
Dieser Erfolg unterstreicht die engagierte Jugendarbeit innerhalb der Schützengesellschaft.

Erstmals nimmt die Schützengesellschaft Wilhelm Tell am Heimatfest in Kalletal teil.
Aus dieser Teilnahme entsteht eine freundschaftliche Verbindung zwischen beiden Gemeinschaften, die sich als äußerst förderlich erweist und über viele Jahre hinweg Bestand hat.
Die Begegnungen und gegenseitigen Besuche prägen das Vereinsleben nachhaltig und erweitern das soziale Netzwerk des Vereins.


2006

Nach der Einladung durch den Präsidenten des Bezirksschützenverbandes Bremerhaven‑Wesermünde, Jürgen Wintjen, nahm die Schützengesellschaft Wilhelm Tell erstmals an der Winterwanderung des Schützenvereins Beverstedt teil.
Aus diesem ersten Kontakt entwickelte sich ein reger Austausch zwischen beiden Vereinen. Es folgten die Einladung zum Beverstedter Schützenfest sowie – als Gegenbesuch – die Teilnahme der Beverstedter am hannoverschen Schützenfest.
Auch hier entstand eine freundschaftliche Verbindung, die das Vereinsleben bereicherte und sich für beide Seiten als wertvoll erwies.

Im selben Jahr verlieh die 1. Vorsitzende die Verdienstmedaille in Bronze der Schützengesellschaft Wilhelm Tell an folgende Mitglieder: Klaus Meyer, Dennis Sander, Elsbeth Schilling, Lothar Schilling und Monika Sander. Diese Auszeichnung würdigte ihr besonderes Engagement und ihren langjährigen Einsatz für den Verein.


2007

Der Tod unseres Ehrenvorsitzenden Claus‑Peter Horn markiert einen schweren Verlust für die Schützengesellschaft.
Mit seinem Engagement, seiner Verlässlichkeit und seiner tiefen Verbundenheit zum Verein prägte er über viele Jahre das Vereinsleben und hinterlässt eine Lücke, die nur schwer zu schließen ist.
Sein Wirken bleibt in dankbarer Erinnerung und wird in der Chronik des Vereins einen besonderen Platz behalten.


2008



2009

Der Tod unseres Ehrenmitglieds Bernhard Lubosch hinterlässt eine spürbare Lücke im Vereinsleben.
Bernhard war ein Mensch von besonderem Charakter – zuverlässig, herzlich und tief mit der Schützengesellschaft verbunden.
Viele Erinnerungen an ihn bleiben lebendig und prägen das Bild, das der Verein von ihm bewahrt.

Unvergessen ist der Moment, in dem die Königskette auf einem roten Samtkissen überreicht wurde, begleitet von den Worten: „Dem König zur Ehr“. Der König antwortete darauf mit dem Satz: „Wilhelm Tell ebenso sehr.“ Solche Augenblicke spiegeln die Verbundenheit und den Geist wider, den Bernhard im Verein mitgetragen hat.

Auch die Versammlungen, die sich oft bis spät in die Nacht zogen und an einem anderen Tag fortgesetzt werden mussten, bleiben Teil der gemeinsamen Erinnerung.
Sie zeigen, wie engagiert und leidenschaftlich Bernhard an allen Belangen des Vereins teilnahm und wie sehr ihm das Miteinander am Herzen lag.


2010

Die Silberne Verdienstmedaille der Schützengesellschaft Wilhelm Tell wird in diesem Jahr an Dennis Sander und Monika Sander verliehen.
Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein ihr besonderes Engagement, ihre langjährige Unterstützung und ihren stetigen Einsatz für das Vereinsleben.
Beide haben durch ihre Verlässlichkeit und ihre aktive Mitarbeit wesentlich dazu beigetragen, die Gemeinschaft zu stärken und Traditionen lebendig zu halten.

2011

Im Januar 2011 tritt die langjährige 1. Vorsitzende Helga Spyra aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand der Schützengesellschaft Wilhelm Tell zurück. Mit ihrem Ausscheiden endet eine prägende Ära, in der sie den Verein über viele Jahre mit großem Engagement geführt hat. Ihr Nachfolger wird der bisherige 2. Vorsitzende Dieter Sander, der gemeinsam mit seinem Sohn Dennis Sander, nun zum 2. Vorsitzenden gewählt, die zukünftige Leitung des Vereins übernimmt. Damit geht die Verantwortung für die Geschicke der Schützengesellschaft in die Hände einer neuen Generation über.

Am 05. Juni 2011 lädt der neue 1. Vorsitzende Dieter Sander alle Mitglieder der Schützengesellschaft Wilhelm Tell sowie die befreundeten Schützen aus Northeim, Berenbostel und Beverstedt ein. Auch der ehemalige Vize-Präsident und Ehrenmitglied des VHS, Kurt Wehlauer, folgt der Einladung in das Schießlokal. Anlass dieses besonderen Treffens ist die Ernennung von Helga Spyra zur Ehrenvorsitzenden der Schützengesellschaft Wilhelm Tell – eine Würdigung ihres jahrzehntelangen Einsatzes und ihrer herausragenden Verdienste.

Die Vorbereitungen für diesen Ehrentag laufen bereits seit Februar auf Hochtouren, denn die Ernennung soll für Helga eine Überraschung sein. Ihr Ehemann Hans-Günther ist von Beginn an eingeweiht und unterstützt die Planung. Als Helga am Sonntagvormittag das Schießlokal betritt, zeigt sich ihre Überraschung deutlich – sie hatte von den umfangreichen Vorbereitungen nichts geahnt. Alle geladenen Gäste sind erschienen, und die Freude über das gelungene Vorhaben ist groß.

In seiner Laudatio blickt der 1. Vorsitzende Dieter Sander auf die vielen Jahre zurück, in denen Helga Spyra den Verein mit Herz, Einsatz und Führungsstärke geprägt hat. Mit warmen Worten dankt er ihr für ihre unermüdliche Arbeit und hebt ihre Bedeutung für die Entwicklung und den Zusammenhalt der Schützengesellschaft hervor. Mit der Ernennung zur Ehrenvorsitzenden erhält Helga Spyra einen Platz, der ihrem Wirken und ihrer Verbundenheit zum Verein gerecht wird.

Hier ein Auszug aus der Laudatio:

Am 01.03.1979 ist Helga Spyra unserer Gesellschaft beigetreten und hat schnell Verantwortung innerhalb des Vereines übernommen.
Von 1981 – 1986 war sie 2. Schießsportleiterin.
1987 wurde sie 2. Vorsitzende unserer Gesellschaft.
Durch den plötzlichen Tod des 1. Vorsitzenden Peter Voigt übernahm Sie kommissarisch die Aufgabe der 1. Vorsitzende.

1988 übernahm Helga offiziell den Posten der 1. Vorsitzenden, dieses Amt übte Helga 22 Jahre in unserer Gesellschaft aus.
Helga war die 1. Frau, die einen gemischten Verein im hannoverschen Schützenverband leitete.

Im Laufe dieser vielen Jahre haben sich Freundschaften entwickelt die über die gesamte Amtszeit, und darüber hinaus anhalten.
22 Jahre 1. Vorsitzende, das heißt auch Pflege des Schützenwesens, der Kameradschaft, der Geselligkeit und Tradition.
Helga hat es immer verstanden, den Kameradschaftsgeist, Geschlossenheit und innere Harmonie in unserer Gesellschaft zu pflegen.
Zu unseren Freundschaftsvereinen wie das Northeimer Jäger Corps, die Schützen aus Berenbostel und auch zu den Beverstedter Schützen hat Helga immer ein Band der Verbundenheit geknüpft. 

In Ihrer Vorstandszeit bekam Helga die Bronzene, Silberne und goldene Verdienstmedaillie der Schützengesellschaft Wilhelm Tell.

1996 wurde Helga mit der bronzenen Verdienstmedaillie vom Verband Hannoverscher Schützenvereine ausgezeichnet.

1997 leitete Helga nun schon 10 Jahre unsere Gesellschaft und bekommt die höchste Auszeichnung der Schützengesellschaft Wilhelm Tell, die 5. nummerierte Ehrennadel.

2002 beim 50jährigen Bestehen unserer Gesellschaft wird Helga, vom Präsidenten Eckbert Matthias und vom OB Herbert Schmalstieg die silberne Ehrennadel vom Verband verliehen.


Der 2. Vorsitzende und Festleiter Dennis Sander gratuliert Helga Spyra ebenfalls herzlich und überreicht ihr einen Blumenstrauß.
Danach ergreift Ehrenmitglied des VHS Kurt Wehlauer das Wort und überreicht Helga Spyra die Goldene Ehrennadel des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine.

Auch aus den befreundeten Vereinen werden Ehrungen und Glückwünsche überbracht:

•           Holger Schröder, 1. Vorsitzender des Northeimer Jäger-Corps, überreicht die Goldene Ehrennadel des Jäger-Corps.

•           Stefan Timmermann, 1. Vorsitzender aus Beverstedt, und Andreas Schiewe, 2.Vorsitzender der Berenbosteler Schützen, überreichen Geschenke
und ihre Glückwünsche.

•           Inge Wüstefeld, Ehrenvorsitzende des Damenschießsportvereins Jäger-Corps, überreicht einen Blumenstrauß im Namen der Northeimer Damen.

Im Anschluss wird ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit den Vorsitzenden der befreundeten Vereine aufgenommen.

Nachdem der offizielle Teil des Kommerses beendet ist, nimmt der 1. Vorsitzende Dieter Sander eine weitere Ehrung vor:
Wolfgang Franke, seit über 20 Jahren Schatzmeister und insgesamt 30 Jahre im Vorstand tätig, wird mit der Silbernen Ehrennadel des VHS ausgezeichnet.
Seine langjährige und zuverlässige Arbeit wird damit besonders gewürdigt, und der Verein hofft, dass er dieses Amt noch viele Jahre weiterführen wird


2012

Das 60‑jährige Jubiläum der Schützengesellschaft Wilhelm Tell wird in den Ihme‑Terrassen gefeiert und bildet einen festlichen Höhepunkt des Vereinsjahres. Im Rahmen dieser Feierlichkeiten werden die neuen Majestäten proklamiert, begleitet von einem würdigen und feierlichen Programm. Als besonderer Ehrengast nimmt der Fraktionsvorsitzende der SPD, Stefan Schostok, an der Jubiläumsfeier teil und hebt in seinen Worten die Bedeutung des Vereins für das gesellschaftliche Leben hervor.


2013

Am 11. Januar 2013 ernennt der 1. Vorsitzende Dieter Sander das langjährige Mitglied Anni Sander zum Ehrenmitglied der Schützengesellschaft Wilhelm Tell.
Diese Auszeichnung würdigt ihr jahrzehntelanges Engagement und ihre enge Verbundenheit zum Verein.

Das Städtische Schießen 2013 endet für die Schützengesellschaft mit einem herausragenden Ergebnis: Barbara Zink‑Sander erringt den Titel der Regionskönigin 2013 und setzt damit einen besonderen Höhepunkt im sportlichen Jahresverlauf.

Beim Städtischen Schießen erringt Barbara Zink‑Sander zudem die Damen‑Meisterscheibe, ein weiterer sportlicher Erfolg für die SG Wilhelm Tell.

Anlässlich des Vereinsjubiläums wird ein „König der Könige“ ausgeschossen.
Dennis Sander erringt 44,1‑Teiler und sichert sich damit den ersten Platz.

Im Juni erhält Dieter Sander vom Verband Hannoverscher Schützenvereine die Ehrennadel in Silber als Anerkennung für seine Verdienste und sein Engagement.

Das Schützenfest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen dieser neuen Regionskönigin. Gleichzeitig wird die Freundschaft zu den Schützen aus Cappel weiter vertieft. Die Begegnungen und gemeinsamen Aktivitäten stärken die Verbindung zwischen beiden Vereinen und legen den Grundstein für eine langjährige, herzliche Partnerschaft.

Zum ersten Mal übernimmt das Fanfarencorps Laatzen die musikalische Leitung des Schützenfestes der SG Wilhelm Tell. Auch hier entwickelt sich rasch eine freundschaftliche Beziehung, die das Vereinsleben über viele Jahre bereichern wird.

Ein weiteres besonderes Ereignis ist die Ernennung von Kai Sander zum Bruchmeister mit der grünen Standarte – ein bedeutender Moment für den Verein und ein Zeichen der aktiven Rolle seiner Mitglieder im hannoverschen Schützenwesen.
Kai ist damit der fünfte Bruchmeister, der SG Wilhelm Tell.

Am 17./18. August 2013 besuchen Mitglieder der Schützengesellschaft das Schützenfest in Cappel.
Die herzliche Aufnahme durch den 1. Vorsitzenden Jörg Schwerdts und die Cappelner Schützen bestätigt die wachsende Freundschaft zwischen beiden Vereinen.
Diese Verbundenheit zeigt sich auch im weiteren Jahresverlauf, als der 1. Vorsitzende erneut einer Einladung nach Cappel folgt.

Ein außergewöhnlicher Programmpunkt der Königsproklamation ist die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Schützengesellschaft Wilhelm Tell an den Oberbürgermeister Stefan Schostok.
Der 1. Vorsitzende Dieter Sander überreicht ihm die Ehrenurkunde und würdigt damit die Verbundenheit zwischen Stadt und Verein.


2014

Tanja Böcker, Manuela Böcker und Barbara Zink‑Sander erringen in diesem Jahr für die Schützengesellschaft Wilhelm Tell das Traditionsband der Damen Freihand.
Mit einer beeindruckenden Gesamtringzahl von 3413 Ringen setzen sie sich gegen die SG Badenstedt und die SG Empelde durch und belegen souverän den ersten Platz.
Dieser Erfolg unterstreicht die Stärke und Geschlossenheit der Damengruppe im sportlichen Wettbewerb.

Am 01. Mai 2014 folgt ein weiterer besonderer Moment im Vereinsleben:
Vor genau 40 Jahren trat Dieter Sander, der heutige 1. Vorsitzende, der Schützengesellschaft Wilhelm Tell bei.
Für seine vier Jahrzehnte währende Treue und sein unermüdliches Engagement erhält er vom Deutschen Schützenbund die Ehrennadel in Gold – eine Auszeichnung, die seine Verdienste in besonderer Weise würdigt.


2015

Das Schießjahr beginnt zunächst in gewohnter Weise, und die Vorfreude auf das Schützenfest 2015 ist bei allen Mitgliedern deutlich spürbar.
Zahlreiche Aktionen und Begegnungen mit befreundeten Vereinen bereichern das Vereinsleben und stärken die Gemeinschaft der Schützengesellschaft Wilhelm Tell.
Im Juni wird Kai Sander für sein Engagement mit der Bronzenen Verdienstmedaille von Wilhelm Tell ausgezeichnet.

Doch im Juli wird der reguläre Ablauf jäh unterbrochen: Starke Regenfälle setzen am 19./20.07.2015 das gesamte Schießlokal unter Wasser.
Sämtliche Räume sind betroffen, und eine Wiederaufnahme des Schießbetriebs im August oder September ist nicht mehr möglich.
Die Schäden machen deutlich, dass eine kurzfristige Rückkehr in die bisherigen Räumlichkeiten ausgeschlossen ist.

Königsschießen unter besonderen Umständen

Da das Schießlokal am Schwarzen Bär aufgrund der Überschwemmung nicht mehr nutzbar ist, muss das Königsschießen in diesem Jahr an einem anderen Ort stattfinden.
Nach intensiven Überlegungen entscheidet der 1. Vorsitzende Dieter Sander, das Königsschießen auf dem Bundesstützpunkt Hannover auszurichten.
Die Königsproklamation findet schließlich am Samstag, den 31. Oktober, in den Räumen der Vereinsgaststätte Victoria statt und verläuft trotz der widrigen Umstände in würdigem Rahmen.

Ein neues Schießlokal

Nach zwei schweren Überschwemmungen und einem entsprechenden Mehrheitsbeschluss der Mitglieder wird beschlossen, die Räumlichkeiten am Schwarzen Bär endgültig zu kündigen.
Der 1. Vorsitzende Dieter Sander nimmt daraufhin Kontakt zu verschiedenen Vereinen auf und findet schließlich eine Lösung: Der Jagdsportclub Kleefeld, vertreten durch seinen 1. Vorsitzenden Thomas Preiss, erklärt sich bereit, die Räumlichkeiten mit der SG Wilhelm Tell zu teilen.

Am 11.11.2015 kann der Schießbetrieb wieder aufgenommen werden. Seitdem trainiert die Schützengesellschaft mittwochs in den Räumen des Restaurants Ohne Wort

VHS‑Adventsschießen und Adventsfeier 2015

Auch in diesem Jahr nehmen zahlreiche Schützinnen und Schützen der SG Wilhelm Tell am VHS‑Adventsschießen sowie an der VHS‑Weihnachtsfeier teil.
In festlicher Atmosphäre werden die Ergebnisse des Adventsschießens bekanntgegeben.

Lothar Schilling erzielt dabei mit einem 5,0‑Teiler den 1. Platz auf der Nikolaus‑Scheibe und sorgt für einen sportlichen Höhepunkt zum Jahresende.

2016

Besondere Glückwünsche gelten in diesem Jahr unserem Ehrenmitglied Anni Sander, die im Kreise ihrer Familie ihren 90. Geburtstag feiern durfte.
Die Schützengesellschaft Wilhelm Tell gratuliert ihr herzlich zu diesem besonderen Jubiläum und wünscht ihr vor allem Gesundheit und weiterhin viele schöne Momente im Kreise der Gemeinschaft.

Die weiteren Veranstaltungen des Jahres verlaufen in harmonischer Atmosphäre und bleiben allen Mitgliedern, Freunden und Gästen in guter Erinnerung.
Ob gesellige Treffen, gemeinsame Aktivitäten oder Begegnungen mit befreundeten Vereinen – überall spürt man die Freude am Miteinander und die Verbundenheit, die das Vereinsleben von Wilhelm Tell auszeichnet.


2017

Auch in diesem Jahr nimmt die Schützengesellschaft Wilhelm Tell mit einer Abordnung am Städtischen Schießen teil. Auf dem Parkplatz der Wilkenburg richtet der 1. Vorsitzende Dieter Sander eine kleine, gemütliche Sammelstelle ein: Eine Bierzeltgarnitur wird aufgebaut, für das leibliche Wohl ist gesorgt, und in entspannter Runde stimmen sich alle Schützinnen und Schützen auf den Wettbewerb ein. Die gute Stimmung trägt Früchte – die Ergebnisse können sich sehen lassen:

  • Stadtkönigin: Monika Sander – 53,01 Gesamtteiler
  • 1. Prinzessin: Petra Niemann – 69,7 Gesamtteiler
  • 1. Platz Festscheibe „Haken“, 3. Tag: Alexander Zakrzewski – 84,09 Teiler

Diese drei hervorragenden Ergebnisse sorgen dafür, dass das Schützenfest 2017 für die
SG Wilhelm Tell zu einem besonderen Höhepunkt wird.

Im selben Jahr wird Wolfgang Franke für seine 40‑jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund – und selbstverständlich auch in der SG Wilhelm Tell – mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.
Diese Ehrung würdigt seine jahrzehntelange Treue und sein unermüdliches Engagement für den Verein.


2019

Beim Städtischen Schießen kann die Schützengesellschaft Wilhelm Tell in diesem Jahr insgesamt 29 Platzierungen erzielen – ein eindrucksvoller Beleg für die Stärke und Geschlossenheit der aktiven Schützinnen und Schützen.
Darüber hinaus gehen zwei Städtische Schilder an den Verein, was den sportlichen Erfolg zusätzlich unterstreicht.

Hervorragende Einzelergebnisse

•           Jugendschützenfestscheibe LG: Maya Heilemann – 45,60 Teiler

•           Brauergilde‑Festscheibe: Barbara Zink‑Sander – 40,60 Teiler

•           Regionskönigin 2018: Barbara Zink‑Sander – 42,92 Teiler

•           2. Platz Festscheibe „Rohsner“, 3. Tag: Petra Niemann – 40 Ring / 264 Teiler

•           3. Platz Festscheibe „Herrenhäuser Brauerei“: Barbara Zink‑Sander – 50 Ring / 38,0 Teiler

Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie stark die SG Wilhelm Tell im sportlichen Wettbewerb vertreten ist und wie engagiert die Mitglieder an den traditionellen Veranstaltungen teilnehmen.
Die Vielzahl an Platzierungen und Ehrungen trägt dazu bei, dass das Vereinsjahr 2018 als besonders erfolgreich in Erinnerung bleibt.


2020

Im März des Jahres verstirbt unser Ehrenmitglied Anni Sander im Alter von 93 Jahren.
Mit ihr verliert die Schützengesellschaft Wilhelm Tell eine Persönlichkeit, die über viele Jahrzehnte hinweg das Vereinsleben mitgeprägt hat.
Ihre Verbundenheit, ihre Herzlichkeit und ihr Engagement bleiben in dankbarer Erinnerung.

Das Königsschießen kann in diesem Jahr aufgrund der Corona‑Pandemie nicht stattfinden.
Die amtierenden Kettenträger behalten daher ihre Würden aus dem Jahr 2019 auch für das Jahr 2020.
Diese ungewöhnliche Situation spiegelt die besonderen Herausforderungen wider, vor die das Vereinsleben in dieser Zeit gestellt wird, und zeigt zugleich den Zusammenhalt innerhalb der Schützengesellschaft.


2022

Eike Bader erringt in diesem Jahr die Jubiläumsscheibe zum 100‑jährigen Bestehen des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine und setzt damit ein besonderes sportliches Ausrufezeichen für die Schützengesellschaft Wilhelm Tell.
Sein präziser Schuss und die starke Leistung im Wettbewerb machen diesen Erfolg zu einem der herausragenden Momente des Jahres.

Auch in der Jugend zeigt sich die SG Wilhelm Tell eindrucksvoll: Maya Heilemann erreicht das Finale und beweist damit ihr Talent und ihre stetige Weiterentwicklung im Schießsport.
Ihre Teilnahme am Endkampf unterstreicht die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins und lässt auf weitere starke Leistungen in den kommenden Jahren hoffen

2023

Im Januar 2023 schafft sich die Schützengesellschaft Wilhelm Tell eine neue Standarte an – ein sichtbares Zeichen für Tradition, Zusammenhalt und den fortwährenden Anspruch, das Vereinsleben würdig zu repräsentieren.

Im Februar 2023 trifft die Gesellschaft eine traurige Nachricht: Die Ehrenvorsitzende Helga Spyra verstirbt.
Mit ihr verliert der Verein eine Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg prägend wirkte und deren Engagement unvergessen bleibt.

Trotz dieses Verlustes setzt die SG Wilhelm Tell ihre aktive Rolle im hannoverschen Schützenwesen fort.
In diesem Jahr stellt die Gesellschaft mit Eike Bader einen Bruchmeister, was erneut die Verbundenheit des Vereins mit den hannoverschen Traditionen unterstreicht.

Auch im Bereich der Ehrungen ist 2023 ein bedeutsames Jahr:

• Kai Sander erhält die Goldene Ehrennadel, eine Auszeichnung für langjähriges Engagement und besondere Verdienste.

• Dieter Sander, 1. Vorsitzender, wird gleich doppelt geehrt:

– mit der Silbernen Präsidentennadel des NSSV

– sowie dem Silbernen Protektorenabzeichen des Deutschen Schützenbundes

Beide Auszeichnungen würdigen seine jahrzehntelange Arbeit, seine Führungsstärke und seinen unermüdlichen Einsatz für die Schützengesellschaft.

• Katrin Dieminger, Schatzmeisterin, und Gerrit Borchers‑Sander, Sportleiter, erhalten die Bronzene Ehrennadel der GS – ein Zeichen der Anerkennung für ihre zuverlässige und engagierte Arbeit im Vorstand.

Diese Ereignisse machen das Jahr 2023 zu einem Jahr des Wandels, der Anerkennung und der gelebten Tradition innerhalb der Schützengesellschaft Wilhelm Tell.


2024

Gerrit Borchers‑Sander gelingt in diesem Jahr ein besonderer Triumph: Bei der „Nacht der Könige“ des Verbandes Hannoverscher Schützenvereine erringt er den Titel „König der Könige 2023/2024“. Mit einem starken Auftritt und einem präzisen Schuss setzt er sich gegen die Konkurrenz durch und sorgt damit für einen herausragenden Moment im sportlichen Jahresverlauf der Schützengesellschaft Wilhelm Tell.

Sein Erfolg wird im Verein mit großer Freude aufgenommen und reiht sich würdig in die lange Tradition bemerkenswerter Leistungen ein, die Wilhelm Tell im hannoverschen Schützenwesen immer wieder sichtbar machen.

2025

Dieter Sander stellt sich nach 14 Jahren an der Spitze der Schützengesellschaft Wilhelm Tell bei der Jahreshauptversammlung nicht erneut zur Wahl.
Mit seinem Rückzug endet eine lange Phase kontinuierlicher Führung, in der er den Verein geprägt, weiterentwickelt und sicher durch viele Herausforderungen geführt hat.
Sein Engagement, seine Verlässlichkeit und seine Verbundenheit zur Gesellschaft bleiben untrennbar mit dieser Zeit verbunden.

Bei der Jahreshauptversammlung 2025 wählen die Mitglieder Kai Sander zum neuen 1. Vorsitzenden.
Mit seiner Wahl beginnt eine neue Generation der Vereinsführung, die Bewährtes fortführt und zugleich neue Impulse setzt.
Der Übergang erfolgt in großer Geschlossenheit und mit dem Vertrauen der Mitglieder, dass die Schützengesellschaft Wilhelm Tell auch in Zukunft engagiert, traditionsbewusst und zukunftsorientiert geführt wird.


2026

Ehrenmitglied Wolfgang Franke wird in diesem Jahr für seine 50‑jährige Mitgliedschaft in der Schützengesellschaft Wilhelm Tell geehrt.
Mit dieser Auszeichnung würdigt der Verein nicht nur seine jahrzehntelange Treue, sondern auch seinen verlässlichen Einsatz und seine beständige Unterstützung, die das Vereinsleben über viele Jahre geprägt haben